Come, come, whoever you are Wanderer, worshipper, lover of leaving It doesn't matter. Ours is not a caravan of despair Come, even if you have broken your vow a thousand times Come,yet again, come,come. Rumi
 Come, come, whoever you areWanderer, worshipper, lover of leaving It doesn't matter. Ours is not a caravan of despair Come, even if you have broken your vow a thousand timesCome,yet again, come,come.Rumi                                                   

 

Raum ist eine Illusion

Beginne diese Erforschung wie gewohnt. Es ist hilfreich wenn Du Dich ungestört und sicher fühlst. Schließe vorerst Deine Augen.

 

Erinnere Dich an Folgendes und vertraue:

 

       -     entspanne Dich

-      Du musst nichts erreichen, nichts werden und nichts tun!!

-      beobachte einfach das was Du wahrnehmen kannst.

-      Alles was Du wahrnimmst ist vollkommen in Ordnung:

-      es gibt kein richtig oder falsch,

-      es gibt kein besser oder schlechter

 

Wenn Dich die Ereignisse des Tages emotional und gedanklich zu sehr in Anspruch nehmen, gib den Gedanken und Gefühlen den Raum den sie fordern, nimm sie wahr ohne sie verändern zu wollen. Haben sich eventuelle Wogen geglättet dann richte Deine Aufmerksamkeit jetzt auf alles was Du hören kannst.

 

Hören:

 

Sei ganz entspannt und nimm alle Geräusche, die Du wahrnehmen kannst wahr, ohne diese zu beurteilen. Vergiss für einen Moment alle Kategorien und Attribute wie laut oder leise, angenehm oder unangenehm, gut oder schlecht ... All das sind lediglich Gedanken welche auftauchen und die mit dem reinen Hören nichts zu tun haben.

Höre einfach nur alles was im Moment zu hören ist.

Richte nun Deine Aufmerksamkeit auf die Stelle wo dieses Hören wohl geschieht (gehe nun mit Deiner Aufmerksamkeit auf die Suche nach dem Ort wo dieses hören stattfindet). Sei sehr genau, wie ein neugieriges Kind oder ein präziser Wissenschaftler.

(Es kann passieren, dass Dir bei dieser Erforschung als erstes der Gedanke „ich höre mit den Ohren“ in den Sinn kommt. Erkenne, dass es sich hierbei lediglich um einen Gedanken und nicht um eine tatsächliche Erfahrung handelt!)

Wenn Du genau bist wirst Du feststellen, dass kein Punkt, kein Ort gefunden werden kann wo hören stattfindet.

Geräusche tauchen auf, ebben ab oder verschwinden. Hören geschieht einfach, ohne dass eine Instanz zu finden wäre, die dies tut.

Vielleicht taucht der Gedanke auf „ich bin derjenige, der hört“. Untersuche dann, ob irgendwo eine Grenze zwischen ich und dem Hören zu finden ist. Sei dabei sehr genau und erkenne wann es sich lediglich um einen Gedanken anstatt um eine tatsächliche Erfahrung handelt. Bleibt der Gedanke bestehen:

Öffne Deine Augen. Bleibe entspannt.

 

Sehen:

 

Richte Deine Aufmerksamkeit nun auf das Sehen. Versuche dabei wieder alle Attribute und Urteile, die in Form von Gedanken auftauchen mögen, beiseite zu lassen und vernachlässige für diesen Moment alle Kategorien wie schön oder hässlich, hell oder dunkel, gut oder schlecht ...  

Betrachte nun einen bestimmten Gegenstand in Deiner Umgebung. - Entspanne Dich und versuche nun herauszufinden ob Du einen Ort finden kannst an dem Sehen geschieht. Sei neugierig, so als ob Du zum ersten mal sehen könntest. Lass Dir Zeit.

Du wirst feststellen, dass in Wirklichkeit kein Raum zwischen dem Gesehenen und dem Sehen auszumachen ist. Jede scheinbare Distanz basiert lediglich auf Annahmen in Form von konditionierten Überzeugungen und Gedanken. Sehen geschieht einfach. Betrachte einfach alle Gegenstände welche Du wahrnehmen kannst: Den Himmel, Häuser, Dinge in Deiner nächsten Umgebung. Forsche nach ob es tatsächlich eine Distanz zwischen dem Sehen und dem Gesehenen gibt. Lass dabei alle Konditionierungen in Form von Gedanken und Überzeugungen beiseite. Versuche es wirklich herauszufinden!

Vielleicht taucht der Gedanke auf „ich sehe mit den Augen“ oder „die Augen sehen“.  Überprüfe ob dies wirlich stimmt. Begib Dich mit Deiner Aufmerksamkeit zu Deinen Augen und erforsche was dort geschieht. Wo beginnen diese Augen, wo beginnt der betrachtete Gegenstand und wo ist der Raum dazwischen?

Vielleicht sagen Dir Deine Gedanken „die Augen befinden sich in Deinem Gesicht“ und dieses Gesicht kannst Du fühlen. Lass uns das gemeinsam überprüfen. Erforschen wir nun das Fühlen.

 

Fühlen:

 

Jetzt geht es um einfache körperliche Empfindungen, nicht um Emotionen (diese untersuchen wir an einer anderen Stelle!). Begib Dich mit Deiner Aufmerksamkeit zu Deinen Körperempfindungen. Spüre z. B. den Stuhl auf dem Du sitzt und überprüfe genau ob Du eine Grenze zwischen Deinem Körper und der Sitzfläche finden kannst.

Falls als erstes ein Bild einer Grenze auftaucht (also ein Bild von Dir auf einem Stuhl sitzend und einer Grenze zwischen Stuhl und Körper) erkenne, dass dies lediglich ein Bild oder ein Gedanke ist. Hier geht es um das reine Fühlen - nicht um die landläufige Überzeugung, die Du jahrelang geglaubt hast!

Sei neugierig, so als ob Du zum allerersten Mal eine derartige Empfindung spüren kannst. Erforsche wo genau dieses Fühlen stattfindet. Fühlst Du nur Dein Gesäß oder fühlst Du nicht ebenso den Stuhl? Wie ist es möglich den Stuhl zu fühlen, wenn es eine Grenze zwischen Dir und der Sitzfläche gibt?

Diese Untersuchung funktioniert ebenso wenn Du einen Gegenstand mit der Hand berührst. Du kannst jede beliebige Körperempfindung in Bezug zu Deiner Umwelt untersuchen. Suche nach einer tatsächlichen, nicht auf Gedanken und Überzeugung beruhenden Grenze zwischen Dir und dem was gefühlt werden kann.

In der Realität existiert keine Grenze zwischen Dir und dem was Du fühlst. Das ist nicht möglich. Um genauer den scheinbaren Raum unter die Lupe zu nehmen spüre nun die Sonne oder den Wind auf Deiner Haut. Wo fängt die Sonne an? Wo Deine Haut? Achte wieder darauf, dass die Antwort darauf kein Gedanke oder eine Überzeugung sondern Deine direkte, reine Erfahrung ist. Bleibe dabei entspannt und lasse Dir Zeit.

 

 

Erfahrungsgemäß wird es einige Zeit in Anspruch nehmen die neu entdeckten Erfahrungen ernst zu nehmen und zu akzeptieren. Vergiss nicht, dass Du einer Entdeckung auf der Spur bist, welche Dein ganzes bisheriges Konzept von Dir und dem was Du bisher von Dir geglaubt hast auf den Kopf stellt.

Vielleicht musst Du dies wieder und wieder überprüfen. Bis auch der Verstand die neue - auf Deiner eigenen reinen Erfahrung beruhenden -  reale Sichtweise akzeptieren kann.

Dabei kann es hilfreich sein sich mit einem Lehrer und Menschen zu umgeben, die ebenso im Begriff sind die bisherigen Vorstellungen und Konzepte hinter sich zu lassen. Dieses Zusammensein kann Dir einen geschützten Raum bieten, der es erlaubt die alte Konditionierung ehrlich zu hinterfragen und loslassen zu können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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