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Denken und Gedanken

 

In der Regel beschäftigen wir uns weniger mit dem Mechanismus als mit dem Inhalt des Denkens und der Gedanken. Der Inhalt unserer Gedanken bestimmt die Wahrnehmung der Welt . Um den Traum, die Hypnose zu durchschauen kann es hilfreich sein sich mit dem Mechanismus des Denkens selbst zu beschäftigen und den Inhalt der Gedanken erst einmal zu vernachlässigen.

Gedanken tauchen automatisch auf, nicht wahr? Wenn wir ehrlich sind, haben wir keinerlei Einfluss auf den nächsten Gedanken der in uns aufsteigt. Das wird im Alltag selten bemerkt, da wir uns an die ununterbrochene Gedankenflut, mit der wir leben, gewöhnt haben. Diese Aneinanderreihung von Gedanken halten wir dann vorschnell für eine Tätigkeit - die von uns ausgeführt wird - und nennen diese Tätigkeit denken. Dass diese Sichtweise nicht der Wahrheit entspricht, kannst Du hier selbst untersuchen:

Setze Dich hin und betrachte das vermeintliche Denken (lediglich den Vorgang, nicht dessen Inhalt!!). Frage Dich woher die Gedanken kommen (nicht deren Inhalt! Sondern die Gedanken selbst!). Wo kommen sie her, wo gehen sie hin? Beschäftige Dich damit das Auftauchen und Verschwinden der Gedanken zu betrachten. Sei dabei neugierig wie ein kleines Kind. Wie jemand, der zum allerersten Mal Gedanken wahrnimmt. Wenn Du Dich etwas an diese Art der Kontemplation gewöhnt hast, wirst Du eindeutig feststellen können, dass Gedanken ungebeten, ungefragt und unbeeinflussbar aus dem Nichts auftauchen und im Nichts wieder verschwinden. Das bedeutet: Denken kann keine Tätigkeit sein, da es niemanden gibt, der die Gedanken erschafft und beeinflussen kann.

Wenn es Dir nicht schwer fällt Gedanken wahrzunehmen und zu sehen, dass Du nicht derjenige sein kannst der denkt - da Denken keine Tätigkeit ist, sondern lediglich das Nacheinander-Auftauchen einzelner Gedanken - und Du sehen kannst, dass Gedanken aus dem Nichts auftauchen und wieder ins Nichts verschwinden, sich aber trotzdem keine spürbare Erleichterung einstellt, dann sei noch genauer:

Beginne alle Gedanken, die Dir in den Sinn kommen nicht nur bloß wahrzunehmen, sondern versuche den Mechanismus zu untersuchen wie diese Gedanken verstanden werden. Halte diese Überprüfung so einfach wie möglich. Nimm irgendeinen Gedanken, der Dir in den Sinn kommt, und frage Dich wo das Verstehen dieses Gedankens herkommt. Gibt es zwischen dem Gedanken an sich und dem Inhalt des Gedankens eine Trennung? Was genau versteht diesen Gedanken. Wo beginnt das Verstehen des Gedankens? Nimm jeden x-beliebigen Gedanken, der Dir in den Sinn kommt. Er ist einfach aus dem Nichts aufgetaucht, das ist Dir klar. Jetzt beginne mit Deiner Untersuchung: woher weißt Du was dieser Gedanke bedeutet, woher taucht das Wissen um seine Bedeutung auf?

Kannst Du sehen, dass das Wort und seine Bedeutung untrennbar miteinander verbunden sind? Dass es keinerlei Spielraum für Dich dabei gibt? Kannst Du erkennen, dass dieser ganze komplexe Prozess rein gar nichts mit Dir, der Du ihn beobachten, betrachten und untersuchen kannst, zu tun hat? Ein Gedanke und seine Bedeutung tauchen auf. Du hast weder Einfluss auf sein Auftauchen noch auf die Bedeutung, die mit ihm transportiert wird. Bisher hast Du geglaubt, dass Du diese Gedanken und deren Bedeutung erschaffst. Bisher dachtest Du Denken sei eine Tätigkeit und hast geglaubt, Du seist derjenige der denkt. Du hast Dich mit den auftauchenden Gedanken identifiziert. Dabei hattest Du niemals einen Einfluss darauf welche Gedanken  auftauchen, was diese Gedanken bedeuten und welches Gefühl sie auslösen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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